Freimaurerloge Schweinfurt

Brudertreue am Main im Orient Schweinfurt

RSS 2.0

Mein Weg zur Freimaurerei

Man wird oft in persönlichen Gesprächen gefragt wie man zu den Freimaurern gefunden hat. Einige erzählen, wie sie durch einen Bruder angesprochen wurden, der das Empfinden hatte, einen Gleichgesinnten gefunden zu haben. Das Ansprechen geschieht meist im privaten Kreis durch aufgebautes Vertrauen und langer Freundschaft, aber auch über andere Umwege. In meinem Fall war es der traditionelle Weg. Der traditionelle Weg war und ist heute immer noch das reine Interesse an der Freimaurerei, mit der Ideologie den Weg zur Freimaurerei unter freiem Willen und ohne Werbung zu finden.

Jetzt werden Sie sich die Frage stellen: „Aber wie kam das Interesse bei Ihm auf?“

Ich wurde durch ein Buch auf die Freimaurer aufmerksam. Es war schon Jahre her, als mich ein Freund Zuhause besuchte. Er erzählte mir von einem Buch und dessen Inhalte, dass er gerade las. Wie er es erwartete fand ich das Buch sehr interessant und konnte es mir ein paar Monate später von ihm ausleihen, um es selbst lesen zu können. Soweit ich mich noch erinnere ging es in dem Buch nicht um die Freimaurerei im Allgemeinen sondern speziell um die Persönlichkeit eines Freimaurers. Natürlich ist jede Person anders, dennoch wurden in diesem Buch eher die Charakterzüge eines Freimaurers beleuchtet und zwar negativ! Ich glaube bis heute an ein geschicktes Marketing, um das Buch gut verkaufen zu können, was mich aber dazu bewegte die Freimaurerei nicht wieder zu vergessen.

Im laufe der Jahre las ich nicht zwingend Bücher über die Freimaurerei. Jedoch tauchten immer wieder Begriffe und Informationen auf, die mich dazu bewogen die Freimaurerei nicht zu vergessen.

Umgezogen in eine neue Stadt, machte ich meine ersten Schritte in Richtung der umliegenden Freimaurerlogen, um herauszufinden was hinter der Freimaurerei steckt. Hierbei wusste ich mir nicht weiter zu helfen als dazu das Internet als Werkzeug zu benutzen. Nachdem ich die Webseiten durchsucht und studiert hatte nahm ich per E-Mail Kontakt auf.

Durch die ersten Kontaktaufnahmen wurde eine Einladung zum Gästeabend, zu dem Brüder, Schwestern und eben geladenen Gäste zu einem gemütlichen Abend mit einem interessanten Vortrag im Logenhaus zusammenfinden. In meinem Fall wurde an diesem Abend über „Hildegard von Bingen“ erzählt. Direkt im Anschluss wurden alle aufgekommenen Fragen gestellt und gemeinsam die Meinungen aller Teilnehmer tolerant diskutiert. Die Themen an Gästeabenden greifen die unterschiedlichsten Themen (z.B. Philosophie, Medizin, Astrophysik, Radioaktivität, Psychologie und viele mehr) auf, weswegen für jeden Geschmack interessante Themen erörtert und im Anschluss diskutiert werden.

Nach einiger Zeit und mehreren Gästeabenden wurde mir bewusst, dass mir die Atmosphäre und Harmonie zwischen den Brüdern gefiel, weswegen ich beschloss, um die Aufnahme in der Loge zu bitten.
Auch als aufgenommener Bruder besuche ich noch sehr gerne die Gästeabende und fühle mich auch bei allen anderen Veranstaltungen, mit den gleichgestellten Brüdern, sehr wohl an dem Tempel der Humanität zu arbeiten.

M.R.

Winkel


Bijou